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Wie ich erfahren habe, dass Donald Trump Präsident ist…

Ja, es geht gerade durch die Medien, ob man das Radio einschaltet, die Zeitung aufschlägt oder es wagt einen Blick ins Internet zu werfen.
autograph Trump

DONALD TRUMP wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Wie habe ich es erfahren?
Zeitung gab es heute nicht, ich war spät dran – wollte mich in Ruhe auf den Tag vorbereiten und so blieben auch PC, TV und Radio aus.
Ich erfuhr es trotzdem. Es hat mir keiner aus der Nachbarschaft erzählt nein, es gab nur ein einziges Geräusch und zwar dieses:


Mein Handy erklang,genauer gesagt die App von Ebay ertönte und gab diesen deutlichen Hinweis.

Mir war klar, dass es um Donald Trump ging. Warum ausgerechnet gingen meine Gedanken zu ihm? Es lag wohl an der Uhrzeit, wo dieser Preisvorschlag bei Ebay einging und mir über das Handy mitgeteilt worden ist.

Ich gebe zu, ich war ein wenig verwundert, denn es machte jemand einen Preisvorschlag im dreistelligen Bereich, der mir vor ein paar Wochen noch erklärt hat, ich würde die Sammlung so nie verkaufen, da ich viel zu teuer sei. (Das wurde mir schon ein paar Mal erklärt, allerdings zwinge ich ja niemanden, die Karten bei mir zu kaufen 😉 ).

Gut – sein Vorschlag reicht nicht an den heran, den ich, als ich Donald eingestellt habe als Preisvorgabe angesetzt habe und ich gebe zu, ich war mir damals selber nicht ganz sicher, da noch vor ein paar Wochen ein deutlicher Trend des Autogrammwertes nach unten zu verzeichnen war. Und ja ich weiß, dass Preise für Autogramme sehr unterschiedlich gewertet werden. In den USA werden teilweise Preise erzielt, da würde hier mancher Sammler sicher aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus kommen. Allerdings staune ich bei Trump jetzt schon und stelle fest, die Leute sind sogar bereit deutlich mehr Geld zu zahlen, als das, was mir heute als Preisvorschlag angeboten worden ist:

ebaytrump

Donald Trump hat mich aber noch eines gelehrt:
Die Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika wirkt genauso preistreibend, wie wenn bekannt wird, dass eine Berühmtheit verstorben ist. Letzteres Phänomen ist sicher vielen bekannt und genau wie bei den verstorbenen Berühmtheiten tauchen auch hier plötzlich jede Menge Autogramme auf, die man zufällig gerade gefunden hat.
Selbst von Künstlern, die eher selten unterschreiben.

Trump hat bisher viel signiert. Er stand (und steht) gerne im Mittelpunkt.
Allerdings wird es in Zukunft sicher auch schwerer für Sammler eine Unterschrift von ihm zu ergattern, wenn er die Präsidentschaft angetreten hat.

Das wissen auch die jahrelangen Verkäufer und ehrlich gesagt bekomme ich bei der aktuellen Preisentwicklung Schleudertrauma, denn die Leute bieten und einige verlangen jetzt schon Preise, da ist meine Vorgabe eher viel zu billig und die NEUEINSTELLUNGEN auf einer großen Online-Verkaufsplattform schnellen in die Höhe:

ebaytrump2

Ähnlich wie bei den verstorbenen Persönlichkeiten, kann ich eigentlich nur raten gerade jetzt wachsam zu sein. Auch wenn Trump zu den Persönlichkeiten gehört, die bisher sehr großzügig mit der Signatur war.
Den Hype und die Nachfrage werden sicher leider auch schwarze Schafe nutzen.

Man sollte daher dem Händler schon vertrauen und auch, wenn ich bei den paar Autogrammen die ich privat verkaufe KEIN Zertifikat anbiete, so denke ich, dass man, wenn man Preise im VIERSTELLIGEN BEREICH zahlt, doch genau auf dieses Gütesiegel achten soll.
Gut, dieses Siegel haben die privaten Händler in der Regel nicht, aber:

Ein privater Händler, der eine Sammlung auflöst, verbindet in der Regel mit jedem selbst erworbenen Autogramm eine „stundenlange“ Geschichte von der Anfahrt angefangen über die geduldigen Warterei, auf den glücklichen Moment, den Menschen, von  dem man ein Autogramm haben will, gegenüberzustehen bis hin zu dem Moment, wo er die ersehnte Signatur erhalten hat.

Ich gebe zu, ich habe oft den Kopf geschüttelt, wenn mein Mann nach der Theatervorstellung vorm Kulturhaus ausgeharrt hat, um die ersehnte Signatur zu erhalten. Sammler kennen ihre Autogrammgeschichten und ich bin sicher, die angetrauten Ehegatten können davon auch ein Lied singen. 😉

Euch wünsche ich weiterhin die Geduld, die man beim Autogramme sammeln haben muss.

 

 

R.I.P Oleg Popov

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Er war für mich persönlich einer der wenigen „wahren“ Clowns. Er gehörte zu denen, die es geschafft haben den Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern. Angst? brauchte man vor ihm nicht haben.

Ich habe ihn schon in meinem Gedanken zu „amerikanischen“, vorwiegend gruseligen Clowns erwähnt. Und heute sehe ich als erste Schlagzeile: Oleg Popov ist verstorben.
Und ich weiß, dass die beiden Autogramme, die mein Mann damals erhalten hat auch keinen Anlass zum Gruseln bieten:

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Allerdings geht da nun jemand, der noch ein wenig Hoffnung in die Welt bracht, ohne, dass man Ihn auslachte.
Man durfte mit ihm Lachen – aber man lachte nicht über ihn, denn wenn man genau hinsah, erkannte man in dem Clown ab und an auch sich selbst.

Nein, vor Oleg Popov musste man sich nicht fürchten. Und nun hat er die Manege im Alter von 86 Jahren für immer verlassen und da wo er nun ist, wird er den Seelen sicher weiter ein Lächeln auf das Seelengesicht zaubern.
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Tubbsi

 

Autogramme und aktuelles Tagesgeschehen?

Nun, ich befasse mich ja, wie einige wissen doch sehr intensiv mit den Autogrammen, die mein Mann über 35 Jahre seines Lebens begeistert gesammelt hat.

Und muss doch ab und an Schmunzeln – der ein oder andere Politiker, der heute in der Zeitung steht, weil er nun in der „großen“ Politik mitmischt und nicht mehr nur auf „Ortsebene“ für seinen Wahlkreis kandidiert – ist natürlich dabei.

Jung, dynamisch und was ist heute? Aber die Vergleiche werde ich irgendwann mal in der politischen „Autogramm-Kategorie“ einstellen.

😉

Einige haben sich gar nicht verändert.

Bei anderen? Haben nicht nur die Worte „mehr“ Gewicht bekommen.

Nein, ich werde tatsächlich im Moment an die Clowns erinnert.

Nicht wegen Oleg Popov, von dem ich weiß, das mein Mann nach einer Zirkusvorstellung, die wir gemeinsam besucht haben geduldig auf den Erhalt der Signatur gewartet hat (und ich wartete mal wieder auf meinen Mann 😉 ).

Nein, ich muss gerade an diese Killerclowns denken, die ja nun auch in Europa ihr Unwesen treiben. Wie komme ich drauf? Nun irgendwie finde ich die meisten amerikanischen Clowns etwas furchteinflößender als die mir bekannten europäischen. Vielleicht liegt es daran, dass mich die meisten amerikanischen Clowns an Pennywise aus Stephen Kings ES erinnern, den ich nun sogar nicht freundlich in Erinnerung habe.

Vielleicht liegt der Ursprung dieser „Killerclowns“ auch genau deshalb in Amerika. Man kann an diesem Clown aber auch noch mehr „erschreckendes“ erkennen. Zumindest erschreckend für Autogrammsammler.

bozo-the-clown

Dieses Autogramm hat mein Mann nicht persönlich erhalten, sondern mit einer Sammelkollegin eine Anfrage an die Adresse des Darstellers Joey D’Auria in die USA geschickt.

Ein internationaler Antwortschein wurde beigelegt und geduldig gewartet.

Joey D’Auria spielte in den USA auch sehr lange den wohl berühmtesten Clown Amerikas Bozo. Bozo ist wirklich DER CLOWN schlechthin und dient vielen anderen als Vorlage (ob Krusty, bei den Simpsons oder Ronald Mc’Donald). Und genau das war der Grund, warum die beiden gerne ein Autogramm von dem damals aktuelle Darsteller erhalten wollten.

Erhalten haben Sie tatsächlich jeweils ein Autogramm.
Sogar ein sehr schönes Groß-Foto, was aber nicht von dem Darsteller unterzeichnet worden ist,sondern von irgendjemand.
Daran ändert auch die persönliche Widmung nichts. Dieses Foto wurde nicht von dem Darsteller signiert.
Positiv hier ist eines, die Unterschrift wurde NICHT imitiert.
Und es wird selbst für Laien schnell deutlich, dass dieses Foto irgendjemand mit „Bozo“ signiert hat.
Dieses Foto taucht öfter im Internet auf in verschiedenen Sammlungen und man kann sehr gut vergleichen, dass dieses Bild nicht nur von einer Person signiert wurde.

Trotzdem sind solche Antworten für Sammler immer frustrierend.
Hier ist es ja noch deutlich – gemein wird es, wenn die Stars jemanden beauftragen, die Autogrammpost in ihrem Namen zu bearbeiten und zu signieren. Man erhält eigentlich in dem Falle eine von dem Star in Auftrag gegebene Fälschung.

Wobei man die Stars sicher ein wenig verstehen muss – sie erhalten ja oft nicht nur ein oder zwei Anfragen in der Woche und teils? Nicht mal mit Antwortumschlag.

Das ist auch mit der Grund, warum mein Mann lieber stundenlang nach einer Vorstellung gewartet hat, um das ersehnte Autogramm persönlich zu erhalten.
Denn nur dann, wusste er, das ist absolut echt!
Heute entwickele ich für diese Strategie immer mehr Verständnis, denn wenn man von seinem Star schon etwas persönliches erhalten will, dann möchte man auch an der Echtheit nicht zweifeln.

Autogramme…..

ein Thema, was mich mein ganzes Eheleben „verfolgt“ hat. Wenn man mit einem Autogrammsammler liiert ist, dann ist der irgendwie immer auf „Alarm“. Es könnte ja in der City gerade der Promi hergehen, dessen Signatur man schon so lange in der Sammlung sein Eigen nennen möchte.

Das kann – wenn man einfach ein paar erholsame Tage in Wien verbringen will, ganz schön anstrengend sein. Gut – der Prater gehörte zum Programm – aber auf dem Weg dahin kommt man ja auch an vielen Kulturstätten, Theatern und, und und vorbei.

Kurz, man macht einen gemütlichen Stadtbummel mit jemandem, der irgendwie immer auf der Lauer ist. Und sollte man diesen Menschen tatsächlich dazu überzeugt haben, endlich einfach mal „nur“ zu bummeln und in der Altstadt das ein oder andere Antiquariat zu besuchen – dann? Hat man garantiert den Volltreffer und genau in diesem Antiquariat gibt es alte Autogrammkarten, aus einer Zeit, wo mein Begleiter noch nicht einmal geboren war.

Reinhard Glemnitz, autograph
Das da natürlich geforscht und auch Geld ausgegeben wurde – war klar.
Und so minimiert sich dann die Reisekasse  zu Gunsten der Sammlung.

Karl Schönböck, autograph
Natürlich nicht, ohne mir zu erklären, dass man jetzt doch eine richtige WERTANLAGE getätigt habe.

Manchmal möchte man aber einfach auch die „freie, gemeinsame“ Zeit einfach genießen und empfindet dieses als viel größere WERTANLAGE, wie der Gegenüber.

Es sind Erinnerungen, die für mich nicht wirklich positiv mit diesem Hobby verknüpft sind.

Auch, wenn ich mittlerweile weiß, dass das ein oder andere Autogramm in Sammlerkreisen  durchaus ein kleines Taschengeld bedeuten kann.

Aber solange dieses Hobby daraus besteht mehr zu „kaufen“ und reichlich Personen zu sammeln, die durchaus für eine kurze Zeit ein ganz kleinen Lichtfunken abgegeben haben am „Starhimmel“, da fällt es mir selbst heute noch schwer, die Dinge irgendwie gegeneinander aufzurechnen.

In Wien konnte ich einfach meine eigenen Wege gehen, während der Herr tatsächlich in dieser Stadt auch auf „Autogrammjagd“ war. Und sogar dabei Glück hatte und der ein oder andere ihm seine Bitte nach einem signierten Foto erfüllte:

minich autograph

Und so trennten sich auch in diesem „gemeinsamen“ Kurzurlaub in Wien irgendwie unsere Wege.

 

Hallo Welt!

Jou, es wird eine weiter Internetseite geben – weniger mit Tubbsis Gedankenflügen, als mit dem Hobby von meinem verstorbenen Ehemann – vielen bekannt als „Tubbe“.

 

Das Hobby? Für mich immer noch ein wenig rätselhaft, aber ich habe es versucht zu verstehen und auch viele Eindrücke sammeln können.

Daher denke ich – kann ich auch das ein oder andere hier berichten.

Autogramme und Autographen, sind (da stimme ich dem Geheimrat Goethe sogar zu) immer auch ein Stück der „Seele“ des Menschen, der sie gegeben hat.

Mehr dazu später, denn erst müssen viele Eindrücke und Erlebnisse sortiert werden, damit sie HIER auf dieser Webseite veröffentlicht werden.